Klasse 6b wird zu „Hühnereltern“
Im Rahmen des Faches Natur und Technik (NT) führte die Klasse 6b ein besonderes Praxisprojekt durch: Über einen Zeitraum von 21 Tagen übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Verantwortung für das Ausbrüten von Hühnereiern.
Von der Pflege bis zum ersten Piepsen
Während der dreiwöchigen Brutzeit dokumentierte die Klasse die Entwicklung täglich. Zu den Aufgaben gehörte unter anderem das regelmäßige Auffüllen von Wasser, um die für den Vorgang essenzielle Luftfeuchtigkeit im Brutkasten zu gewährleisten. Ein fachlicher Höhepunkt des Projekts war das sogenannte Schieren: Mit einer speziellen Lampe wurden die Eier durchleuchtet, sodass das Wachstum im Ei-Inneren genau beobachtet werden konnte. Die anfängliche Sorge der Kinder, ob der Vorgang gelingen würde, legte sich, als aus den noch unversehrten Schalen erste leise Piepslaute drangen – ein sicheres Zeichen für Leben.
Erfolgreicher Schlupf und digitales Wiedersehen
Am darauffolgenden Tag war das Projekt schließlich von Erfolg gekrönt: Zwei gesunde Küken erblickten zur großen Freude der gesamten Klasse das Licht der Welt.
Nach den ersten Tagen im Klassenzimmer sind die beiden Jungtiere mittlerweile in den privaten Hühnerstall der begleitenden Lehrkraft umgezogen, wo sie artgerecht versorgt werden. Das Projekt ist für die Klasse 6b damit aber noch nicht beendet: Über eine eigens installierte Kamera können die Schülerinnen und Schüler das Heranwachsen ihrer Schützlinge weiterhin digital mitverfolgen. Ein lehrreiches Erlebnis, das theoretisches Wissen erfolgreich mit praktischer Erfahrung verknüpfte.

