Ausdauer und jede Menge Neugier in den 5. Klassen
Wie haben die Menschen in der Steinzeit eigentlich Feuer gemacht ohne Feuerzeug und Streichhölzer? Dieser Frage gingen die Klassen 5d und 5e im Rahmen des Unterrichtsthemas „Steinzeit“ auf den Grund.
Ausgestattet mit einem Feuerbohrer machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheitsgeschichte selbst auszuprobieren. Mit schnellen Bewegungen und einer guten Portion Geduld wurde mit viel Schwung gedreht, was das Zeug hielt. Schließlich wollten alle wissen: Schaffen wir es, wie die Menschen in der Steinzeit selbst Feuer zu entfachen?
Volle Kraft voraus – aber wo bleibt das Feuer?
Auch wenn sich die Kinder mächtig ins Zeug legten, wollte ein richtiges Feuer an diesem Tag leider nicht entstehen. Tatsächlich ist Feuermachen mit einem Feuerbohrer gar nicht so einfach. Es braucht das richtige Material sowie Geduld. Das man durch das Zusammenschlagen von zwei Feuersteinen ein Feuer entzünden kann, ist übrigens ein Mythos, den wir in unserem Versuch auch ausräumen konnten. Es braucht einen Feuerstein sowie Pyrit.
Ganz umsonst war die Mühe aber nicht: Der Feuerbohrer wurde tatsächlich warm! Und einige Schülerinnen und Schüler sind sich sogar sicher, dass sie ein wenig Rauch entdeckt haben.
Ihre Beobachtungen hielten die Kinder auf einem Arbeitsblatt fest. So wurde aus dem praktischen Versuch auch eine kleine Forschungsreise: ausprobieren, beobachten und die eigenen Ergebnisse dokumentieren.

