Deutsche Bank zu Gast an unserer Schule
Wie gehe ich richtig mit meinem ersten eigenen Gehalt um? Was passiert, wenn die Ratenzahlung zur Falle wird? Um diese lebensnahen Fragen zu klären, durften die 9. Klassen einen besonderen Gast begrüßen: Claudio Ortolf von der Deutschen Bank war direkt aus der Praxis in das Klassenzimmer gekommen, um mit den Schülerinnen und Schülern über den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld zu sprechen.
Im Zentrum des Vortrags stand das Thema Kredite und die damit verbundenen Risiken. Anschaulich erklärte der Bankprofi, wie schnell vermeintlich kleine monatliche Beträge – etwa für das neueste Smartphone oder schicke Kleidung – in eine Schuldenspirale führen können. Besonders hängen blieb dabei ein Leitsatz, den der Experte den Jugendlichen als goldenes Fundament für ihre finanzielle Zukunft mitgab: „Man darf niemals mehr ausgeben, als man einnimmt.“ Diese simple, aber effektive Regel bildete den roten Faden des Vormittags.
Doch es ging nicht nur um die Vermeidung von Schulden. Da für viele Neuntklässler die Berufsausbildung kurz bevorsteht, gab der Bankangestellte wertvolle Tipps für den ersten „echten“ Gehaltseingang. Anstatt die Ausbildungsvergütung sofort komplett auszugeben, zeigte er Wege auf, wie man bereits mit kleinen Beträgen sinnvoll vorsorgt und ein Polster aufbaut. Ob Sparplan oder Tagesgeld – die Schüler lernten, dass Zins und Zinseszins auf lange Sicht die besten Freunde eines jungen Sparers sind.
Die Resonanz war durchweg positiv. Statt trockener Theorie erlebten die Jugendlichen eine interaktive Stunde, die ihren Alltag direkt berührte. Entsprechend groß war das Interesse: Zahlreiche Fragen zu versteckten Kosten bei Online-Käufen, Kreditkarten und Anlagemöglichkeiten sorgten für eine lebhafte Diskussion. Am Ende waren sich alle einig: Finanzielle Bildung ist mindestens so wichtig wie Mathe oder Deutsch, um nach der Schule sicher im Leben zu stehen.
